Im Beet
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Kiefernbaum, deine Nadeln

Im Garten stehen zwei Kiefern und ich stehe mit den Kiefern ein wenig auf Kriegsfuß. Diese Nadeln! Tausende von Nadeln decken den Boden zu. Das wäre ja alles kein Problem, wenn der Garten groß genug wäre, dass jede Kiefer ihr Refugium hätte, wo die Nadeln rieseln können, und ich mich einfach nicht darum zu kümmern bräuchte. Aber dieser Garten hat 550 qm. Die Nadeln fallen auf den Gehweg, ins Beet, ersticken den Rasen.

Warum diese Kiefern überhaupt im Garten stehen? Gute Frage. Eine der beiden gibt mit ihrer Krone dem Balkon im Obergeschoss Sichtschutz. Mit der Kiefer hat er etwas Heimeliges und die Vögel zwitschern direkt neben mir im Grün. Im Obergeschoss ist mir dieser Baum also sehr ans Herz gewachsen. Ganz abgesehen davon, dass er bereits zu diesem Garten gehörte, als wir noch nicht da waren. Auf dem Boden allerdings ist es mit meiner Zuneigung zu diesem immergrünen Baum vorbei.

Die zweite Kiefer steht im kleinen dreieckigen Westgärtchen. Mit diesem Baum hadere ich weniger, er wirft die Nadeln nur auf unseren Rasen und den des Nachbarn. Sein Vorteil: Um seinen Stamm und um den Stamm des nahe stehenden Kirschbaums schlingt sich unsere Slackline.

Aber in Summe handelt es sich um Tausende von Kiefernnaden, die sich im Übrigen das ganze runde Jahr von den Ästen lösen. Wenn es eine Bastel- oder Geschäftsidee gäbe, mit denen sich Kiefernnadeln verwerten lassen, ich würde sie lieben.

2 Kommentare

  1. Hallo,

    wir haben das selbe Problem.
    Habe jetzt gehört mit einer Handrasenkehrmaschine hätte man die schneller aufgekehrt.
    Könnte man immer mal zwischen durch machen

    • Sabine sagt

      Hallo Rici,

      danke für den Tipp! Ich habe mir diesen Sommer einen Handrasenmäher (Spindelmäher) gekauft und bin vom Handbetrieb total begeistert. Dass es auch Handrasenkehrmaschinen gibt, wusste ich gar nicht 🙂

      Herzliche Grüße, Sabine

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