Im Beet
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Mein Kräuterbeet auf dem Balkon

Balkonkräuterbeet mit Salbei, Rosmarin, Oregano, Basilikum, glatter Petersilie und Olivenkraut

Bei meinem Kräuterbeet habe ich in diesem Jahr die lose Gemeinschaft der Einzeltöpfe aufgelöst und ihnen einen gemeinsamen größeren Pflanzkasten gegönnt. Schon immer standen meine Kräuterlieblinge auf dem Balkon, damit der Weg zur Küche möglichst kurz ist. Mit dem Wässern der kleinen Töpfe bin ich aber oft kaum nachgekommen, und den Pflanzen sah man zuletzt deutlich an, dass die Töpfe zu klein wurden.

Die Auswahl des Pflanzkastens

Lange habe ich nach dem richtigen Pflanzkasten gesucht. Er sollte rollbar sein, damit ich die Pflanzen im Winter leicht an die Hauswand unter das Dach schieben und sie mit wenig Aufwand winterfest machen kann. Dann sollte der Kasten auf jeden Fall länger als breit sein, weil er vom Geländer ruhig viel abdecken kann, aber ansonsten nicht so viel Platz einnehmen soll. Etwas höher sollte er auch sein, damit man die Pflanzen schön im Blick hat, wenn man auf dem Balkon sitzt. Dann ging es noch um die Farbe. Sie sollte zu den graubraunen WPC-Dielen, zu einem dunkelgrauen großen Topf mit einem Zitronenbäumchen und patinagrauen Teakmöbeln passen.

Der ist es!

Bei dem Kasten mit den graulasierten Holzlatten, die in verzinkten Ecken stecken, wusste ich sofort: Der ist es. Er stammt vom dänischen Hersteller plus – ja, mal wieder dänisches Design, das mir so gut gefällt. Der „Blomsterkasser“ wurde zerlegt geliefert und der Aufbau war, nun ja, eine Geduldsprobe. Die Schrauben mussten mit einem Inbusschlüssel montieren werden, aber die Passgenauigkeit der Aussparungen ließ doch zu wünschen übrig. Deshalb war es fummelige Handarbeit. 12 Schrauben pro Ecke … Aber vergessen.

Meine Kräuter

Den fertig montierten Kasten habe ich mit dem zugehörigen Vlies ausgelegt, und jetzt wachsen darin in friedlicher Gemeinschaft Salbei, Rosmarin, Oregano und ein zyprischer Basilikum. Das sind alles Kräuter, die den vollsonnigen Standort mögen. Die Pfefferminze musste ausziehen, weil sie ein feuchteres, halbschattiges Plätzchen bekommen hat. Den verbleibenden Platz habe ich mit glatter Petersilie und Olivenkraut gefüllt – letzteres ist ein Geschenk, das ich vom Gartenblogger-Treffen bei Volmary mitnehmen durfte. Mal schauen, ob sich die beiden Pflänzchen in der Gemeinschaft wohlfühlen.

Das Gießen ist leichter

Das Gießen in dem großen Pflanzkasten ist jetzt nicht mehr so aufwändig wie in den vielen kleinen Töpfen, wo das Wasser viel schneller verdunstet. Was für ein Glück, denn seit rund sechs Wochen hat es hier im Rheinland nicht mehr geregnet. Und für das kommende Jahr fasse ich ein solarbetriebenes Bewässerungssystem ins Auge. Auch freuen sich meine Kräuter sichtlich darüber, dass sie jetzt mehr Erde und Platz haben.

Zum Schluss aber auch noch ein Wort über den Nachteil eines solch großen Pflanzkastens: Es ist das Gewicht. Meiner wiegt geschätzt um die 90 Kilo und das muss der Untergrund erst einmal tragen. Also auf jeden Fall vorher prüfen! Ich habe ihn so platziert, dass die Rollen jeweils auf der Verankerung der Dielen stehen und das geht jetzt gut. Allerdings hatte ich am Anfang nicht darauf geachtet und da machte sich bereits eine ganz leichte Delle in den Dielen bemerkbar.

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