Im Beet, Tomaten
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Tomatenkinder

Picolino Cocktailtomaten F1 Nachkommen

Ich habe ja die Picolino-Tomate im Beet, eine F1-Hybride. Superlecker! Nur sind die F1-Hybriden nicht samenfest und lassen sich nicht vermehren oder wenn sie sich vermehren lassen, überzeugt das Ergebnis nicht. Jetzt wurde ich in diesem Frühjahr überrascht, weil Dutzende von kleinen Tomatenpflänzchen im Beet sprossen – alles Nachkommen der F1-Hybride. Wer sich so eindrücklich in Erinnerung bringt, der hat doch eine Chance verdient!

Es war für mich der Fingerzeig, die Probe aufs Exempel zu machen. Denn es müssten ja ganz unterschiedliche Tomaten rauskommen, weil es eine genetische Aufspaltung gibt, die ein Zufallsergebnis bringt. Da mein Tomatenbeet aber nicht besonders groß ist und ich nicht nur experimentieren, sondern auch ernten will, habe ich zwei Pflanzen stehen lassen und den Rest ausgezupft.

Das Ergebnis:
Pflanze 1 trägt Früchte, die sich äußerlich nicht von der F1-Hybride unterscheiden, aber deutlich weniger aromatisch sind.

Pflanze 2 bringt Mini-Früchte hervor, gerade mal einen Zentimeter groß. Ich habe sie als Blickfang auf dem Salat angerichtet und sie schmecken  lecker – aber die Erntemenge ist sehr überschaubar.

Fazit: Als praktische Demonstration der Mendelschen Vererbungslehre ein voller Erfolg. Was die Ernte betrifft, habe ich glücklicherweise noch andere Tomatenpflanzen im Beet 🙂

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