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Fragebogen für GärtnerInnen (4): Natalie Kirchbaumer

Natalie Kirchbaumer, meine ernte

Foto: Tammo Ganders

Natalie Kirchbaumer vermietet gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin Wanda Ganders fertig bepflanzte Gemüsegärten. Ich habe ja schon über die tolle Idee berichtet, die sich an alle wendet, die in der Stadt wohnen und für ihre Gemüsepflanzen mehr Platz brauchen, als der Balkon hergibt. Auch Natalie Kirchbaumer hat privat nur einen kleinen Garten am Haus und gärtnert hauptsächlich in ihrem Gemüsegarten, der 2 Meter breit und 22 Meter lang ist und mit über 20 Gemüsesorten bepflanzt und besät ist. Er befindet sich in Bornheim bei Biobauer Palm.

Gemüsegarten Kirchbaumer, meine ernte

Foto: Tammo Ganders

Was ist dein Lieblingsplatz im Garten?
Immer da, wo Gemüse erntereif ist 🙂 Bei mir zuhause ehrlich gesagt im Liegestuhl. Ich liebe es, im Garten zu entspannen und einfach nur den Geräuschen zu lauschen und Bäume zu beobachten.

Von welchen Pflanzen kannst du nie genug bekommen?
Ich liebe Hortensien, sie blühen lange und sehen auch getrocknet sehr schön aus.

Welche Blütenfarbe findet man am bei dir am häufigsten?
Eigentlich bunt! Ich liebe Kornblumen und finde, dass sie eine schöne Umrandung des Gartens bilden. Zudem habe ich auch hier und da eine bunte Blumenmischung mit verschiedenen Blüten gesät wie Phacelia, Strohblumen, etc.

Was ist dein größtes Problempflänzchen?
Jedes Jahr ist das Wetter anders. In diesem Jahr hatte ich viele Erdflöhe, die den Rucola und das Stielmus durchlöchert haben. Natürlich sind die Kulturen trotzdem noch genießbar, sehen nur nicht so schön aus.

Was war/ist die größte Plage in deinem Garten?
Dieses Jahr der Erdfloh!

Was ist deine liebste Beschäftigung im Garten?
Ehrlich gesagt, das Unkrautjäten, das tut dem ganzen Körper gut und ich sehe es als sportliche Betätigung.

Kirchbaumer Gemüsegarten, meine ernte

Foto: Tammo Ganders

Was war dein größter Gartenfehler?
Fehler versuche ich nicht als solche zu sehen, sondern als Lerneffekte. Jedes Gartenjahr ist anders und bringt neue Herausforderungen mit sich. Am Anfang habe ich Pflanzen oft zu eng gesetzt, zudem schätze ich oft beim Pflanzenkauf die Größe der Pflanzen für einen geplanten Topf falsch ein.

Worauf bist du richtig stolz?
Dass ich dieses Jahr während des Sommers wenig Gemüse gekauft habe, sondern das Gemüse aus dem eigenen Gemüsegarten bezogen habe.

Was ist für dich das vollkommene Gartenglück?
Nach 2 Stunden Gartenarbeit völlig entspannt zu sein. Das Gärtnern wirkt sich so positiv auf den gesamten Körper aus. Es trainiert verschiedene Muskeln, die sonst nicht im Einsatz sind, es macht den Kopf frei und man tankt ordentlich frische Luft und bekommt Abstand zum Alltag.

Was ist dein Lieblings-Gartenbuch?
Da ich privat einen kleinen Garten habe, freue ich mich, dass so viele Bücher zum Thema „Vertical Gardening“ erschienen sind. Zudem finde ich das Buch „Bio-Starter“ von Sebastian Ehrl toll. Das „100% Ernte-Glück“-Buch von meine ernte darf natürlich bei der Gartenlektüre auch nicht fehlen.

Welcher andere Garten hat dich sehr beeindruckt?
Ich mag den klassischen Bauerngarten sehr gerne, in dem eine bunte Vielfalt an Gemüse, Kräutern und Blumen wächst und der ein bisschen verwunschen aussieht. Ein schönes Beispiel dafür befindet sich am Haus der Natur in Bonn.

Dein Hauptcharakterzug als GärtnerIn?
Hauptsache naturbelassen!

Die grüne Fee erfüllt einen Wunsch für den Garten. Das wäre bei dir …
Etwas mehr Sonne in unserem Privat-Garten! Die Bäume und Sträucher ringsherum wachsen eben auch …

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