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Ahorneule: Großer Auftritt der Raupe

Ahorn-Rindeneule oder Ahorneule

Aus der hässlichen Raupe wird ein hübscher Falter. Oder wie war das noch? Ich bin fasziniert, als ich das orangefarbene fluffige Wesen sehe, das aussieht als trüge es einen büscheligen Sommerpelz. Auf dem Rücken dazu noch eine auffällige schwarz-weiße Zeichnung. So ein Wesen habe ich noch nie gesehen. Dann taucht die Frage auf „Ob das wohl giftig ist?“ Denn ein so herausgeputztes Tierchen hat sicherlich etwas in der Hinterhand, um potenzielle Feinde abzuschrecken. Und richtig: Bei empfindlichen Menschen können die Härchen Allergien auslösen.

Kopf der Ahorn-Rindeneule oder Ahorneule
Unbekanntes Terrain: Die Ahorneule auf dem Gartenhut

Es schlüpft ein grauer Falter

Die Raupe wird Ahorn-Rindeneule oder kurz Ahorneule oder Rosskastanieneule genannt. Den Namen versteht, wer sich anschaut, wie der Falter aussieht, der aus dieser Raupe entsteht. Unscheinbar hell- und dunkelgrau gemustert und auf einer Baumrinde kaum zu erkennen. Was für eine erstaunliche Schöpfung. Meine Euphorie wird gedämpft als ich weiter recherchiere und erfahre, dass die Raupen junge Bäume ratzekahl fressen können und deshalb entsprechend unbeliebt sind. Es breitet sich eine leichte Enttäuschung aus, dass so etwas Hübsches ein „Schädling“ ist. Doch da die Ahorneulen-Raupe in meinem Garten alleine unterwegs zu sein scheint, lasse ich mich noch ein Weilchen faszinieren und lichte sie für euch ab …

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